Aktuelle News darüber, welche Brettspiele gerade gespielt werden! In diese Rubrik werden fortlaufend neue Einträge erstellt.


 

Aktuell Gespiegelt

 

Dies ist eine Art Tagebuch über Brettspiele. Hier findest du aktuelle Momentaufnahmen, seien es neue oder ältere Brettspiele.


01.08-06.09.15

Es ist mal wieder Zeit für ein "Aktuell Gespiegelt". Welche Brettspiele wurden in letzter Zeit gespielt?

In den letzten Wochen habe ich oft "Imperial Settlers" aus dem Spieleschrank geholt und es auf den Spieletisch manövriert. Dem Spiel kann ich definitiv eine Kaufempfehlung geben und es macht sichtlich Spaß, wie es auch der Rezension zu entnehmen ist. Dennoch finde ich das Spiel zu "überhyped", da es meiner Meinung auch Schwächen aufweist (evtl. nicht komplett ausbalanciert) und auch nicht wirklich innovative Elemente hervorbringt, die mich in einen regelrechten "Spielerausch" versetzen. Ob sich "Imperial Settlers" wirklich zum Klassiker entwickeln wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen. Es kann sein, aber genau so gut kann es auch nicht so sein. Schade ist, dass jeder Spieler sehr viel für sich spielt und nicht genug Elemente im Spiel vorhanden sind, die ein "gemeinsames Spielen" unterstützen. Man versucht alle Aktionen der Mitspieler mitzubekommen, aber es ist natürlich schwer, da man sich ebenfalls aus seine eigenen Karten konzentrieren muss. "Imperial Settlers" ist ein Spiel, dass ein Kauf wert ist, wobei ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht verstehen kann, warum einige amerikanische Rezensenten, von sich geben, dass es eines der besten Spiele sei, das sie jemals gespielt hätten. 

Ebenfalls wurde sehr oft die Erweiterung "Mokka und Bakschisch" zum Spiel "Istanbul" gespielt, die mich sichtlich enttäuscht hat. Einige Elemente haben mir gefallen, aber der überwiegende Teil der Erweiterung war unterdurchschnittlich und mindert die Qualität des Spiels erheblich. Willst du genauere Infos zu der Beurteilung haben, dann klicke hier. Viele Elemente, die "Istanbul" ausgezeichnet haben, werden einfach außer Kraft gesetzt. Naja, es ist echt fraglich, ob wir in Zukunft lieber ohne die Erweiterung spielen sollten. Durch die Gildenkarten, die einen kompletten Zug ersetzen, indem man diese einfach ausspielt und den sofortigen "Megaeffekt" ausführt, ist es noch schwieriger strategische Züge des Gegenspielers vorauszusehen. In dem Grundspiel war es ja schon möglich vorauszuahnen, was die Mitspieler in den nächsten Zügen für Aktionen durchführen werden. Auch diesem qualitativen Element des Grundspiels hat man mit der Erweiterung absichtlich entgegengesteuert.

Ich würde mal sagen, dass die Erweiterung zu "Istanbul" nicht unbedingt notwendig ist.

Mehrere Male kam es oft zu der Gelegenheit, "Kingdom Builder" zu spielen, was sich mittlerweile für mich schon zu einem Klassiker entwickelt hat. Sehr einfach zu lernen, locker zu spielen und es macht einfach Spaß, auch wenn hier ein gehöriges Glückselement vorhanden ist. Man muss halt das beste aus seinen Möglichkeiten machen und bereits zu Beginn des Spiels seine Häuser optimal verbauen, um einem negativen Effekt des Kartenglücks entgegen zu wirken. "Kingdom Builder" ist meiner Meinung nach sowohl Gelegenheitsspielern als auch Vielspielern zu empfehlen. Es ist jetzt schon ein wenig länger auf dem Markt, aber vielleicht muss ich das Spiel dennoch in nächster Zeit rezensieren. Mal schauen...

Bild: amazon


01.05-20.05.2015

 

In letzter Zeit wurden sehr viele unterschiedliche Spiele gespielt u.a. "Elysium", das zum diesjährigen Kennerspiel nominiert wurde. "Elysium" steht meiner Meinung nach berechtigterweise auf der Liste zum Kennerspiel des Jahres. Es ist wirklich nicht schwer zu erlernen und spielt sich flüssig. Alle Spieler hatten Spaß beim Spielen und fanden es eingängig bzw. sehr schön illustriert. Für mich gehört es neben "Deus" zu den Highlights des aktuellen Spielejahrganges und ist sowohl Gelegenheitsspielern als auch Vielspielern zu empfehlen. Aufgrund der Thematik würde ich dennoch sagen, dass es sich für Familienabende nicht so gut eignet. Ein sehr gutes Spiel!

"7 Wonders" wird mal hin und wieder gespielt. Das Spiel macht eigentlich Spaß, obwohl es glasklar ist, dass es einen enormen Glücksfaktor beinhaltet. Immer wenn man kein langes und komplexes Spiel spielen möchte, kommt "7 Wonders" auf den Tisch :) Ich besitze es selbst nicht, da es in einer Besetzung mit zwei Spielern überhaupt nicht spielbar bzw. empfehlenswert ist (erst ab drei Spielern spielbar). Der Mechanismus ist zwar interessant, dennoch ist das Spiel fast kaum beherrschbar und für die Strategen unter euch nicht zu empfehlen. Eine klare bzw. komplexe Strategie ist so gut wie nie zu verfolgen, da man enorm von den erhaltenen Karten abhängig ist. Ich habe auf jeden Fall versucht in allen Bereichen Siegpunkte zu generieren und bin mit dieser Strategie gar nicht mal so schlecht gefahren ;).

Die Illustrationen sind Top und das Sammeln der Karten macht Spaß. Ich würde euch bei diesem Spiel raten, es erst einmal irgendwo anzuspielen und sich nicht einfach durch die Auszeichnung zum Kennerspiel leiten zu lassen. Denn bei "7 Wonders" scheiden sich extrem die Geister: Die eine Hälfte vergöttert es und die andere Hälfte verflucht es!

Quelle: boardgamegeek.com

Ich war von "Love Letter" enttäuscht und kann die Euphorie für das Spiel überhaupt nicht verstehen! Gut, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe. Da ist sogar Hannabi, was ich auch schon extrem schlecht finde, besser ;)

Weder für Gelegenheitsspieler noch für Vielspieler würde ich in diesem Fall eine Empfehlung aussprechen. Eventuell für diejenigen, die in Ihrem Leben nur Monpoply gespielt haben, wäre es reizvoll oder einmalig an einem Festabend. Leider ist der Wiederspielreiz sehr gering und nach zweimaligem Spielen hatte sich dieser auch schon ausgeschöpft. Ich würde als alternative Hannabi empfehlen, wenn man denn eine Alternative zu Love Letter unbedingt braucht :).

Quelle: Pegasus Verlag

Wie bereits die Leser dieses Blog wissen, sagen mir die meisten Spiele von dem Autor Stefan Feld sehr zu. Erstmalig habe ich das Spiel "Strasbourg" angespielt und fand es leider im Vergleich zu seinen anderen Spiele wie z.B. "Bora Bora", "Die Burgen von Burgund" und "AquaSphere" nicht so berauschend. Der Bietmechanismus war langweilig und machte aber gleichzeitig den Kern des Spiels aus. Das Spiel müsste aber noch einmal gespielt werden, um ein endgültiges Urteil fällen zu können. Es hat definitv kein "Wow"- Effekt ausgelöst.

Quelle: boardgamegeek.com

Terra Mystika, das Spiel, über das Lobeshymnen gesungen werden, konnte ich das zweite Mal anspielen und habe selbstverständlich mal wieder das Wüstenvolk genommen :). Um die verzahnte Mechanik und die einzelnen Eigenschaften der Völker von Terra Mystica wirklich beurteilen zu können, ist es definitiv notwendig, sich mehrmals mit dem Spiel auseinanderzusetzen. Ich habe auf jeden Fall nur oberflächlich an der Spielmechanik "rumgekrazt" und freue mich auf weitere Spiele, in denen ich mir richtige Strategien in Abhängigkeit zu dem ausgewählten Volk ausdenken kann. Ich fand das Spiel aufgrund der eher abstrakt gehaltenen Spielmaterialien nicht so thematisch, aber vielleicht konnte ich mich an diesem Tag nicht richtig in diese Fantasy Welt einfühlen. Was ich sagen kann, ist, dass Terra Mystica mir jetzt schon einen Anreiz zum Wiederspielen bietet und ich mich in Zukunft intensiv damit beschäftigen möchte.

Nur der happige Preis steht eigentlich einzig und allein noch im Weg :(

Quelle: boardgamegeek.com

"Bruxelles 1891" wurde mal wieder aus dem Regal herausgenommen und gespielt. Mir ist auch aufgefallen, dass bisher relativ wenig über dieses Spiel berichtet wurde und es ein in der Versenkung verloren gegangen ist. Es setzt sich aus einer sehr schönen bzw. indviduellen Illustration (Jugendstil) und vielen kleineren innovativen Mechanismen zusammen. Dennoch habe ich in letzter Zeit bemerkt, dass die Spielmechanik nicht ganz ausbalanciert sein könnte, da einige Strategien viel Stärker als andere sind. Ich werde mich auf jeden Fall in naher Zukunft intensiver mit "Bruxelles 1891" auseinandersetzen und auch womöglich eine Rezension dazu schreiben. Dennoch kann ich jetzt schon sagen, dass es ein wirklich tolles Spiel für Vielspieler ist!


08.04-14.04.2015


Bei buecher.de war das Brettspiel "Concordia" sehr stark reduziert, was mich mitunter dazu bewogen hat, es zu kaufen und in meine Spielesammlung aufzunehmen. Wie die Meisten von euch wissen, gehörte "Concordia" zu den Nominierten für das Kennerspiel 2014. Das Rennen hat ja letztlich "Istanbul" gemacht. Vier Partien wurden bisher gespielt und ich kann vorerst sagen, dass ich das Spiel ganz gut finde. Es ist jetzt nicht ein Spiel, welches ich in die Liste der Top-Spiele aufnehmen würde. Dennoch habe ich den Kauf dieses wirklich soliden Spiels nicht bereut. Der Einstieg fällt auch Gelegenheitsspielern sehr leicht und hat auch diesen gefallen. Dennoch hat mir im direkten Vergleich "Istanbul" mehr zugesagt, da "Concordia" nicht wirklich innovativ daherkommt, was nicht heißt, dass es nicht empfehlenswert ist. 

Ein ausführlicher Test erfolgt bald!

Ich habe mehrfach das derzeit interessanteste Spiel gespielt, über das viele Leute von Morgens bis Abends reden. Es handelt sich um "Auf den Spuren von Marco Polo", welches vom Hans im Glück Verlag vor Kurzem herausgebracht wurde. Was soll ich zu dem Spiel sagen? Es macht auf jeden Fall Spaß und ist empfehlenswert! Ich möchte jetzt nicht zu viel vorweg nehmen, da ich schon an der Rezension schreibe und diese in wenigen Tagen erscheint.

Aus redaktioneller Sicht sind viele Fehler passiert, die nicht hätten passieren dürfen (Stadtnamen wurden falsch geschrieben, Punkteanzeige ist fehlerhaft, es existieren viele Regellücken). Diese ganzen Begebenheiten haben den Spielspaß auf jeden Fall etwas gedämpft und ich habe mich echt gefragt, wie man so fahrlässig bzw. unprofessionell arbeiten kann :(. Mittlerweile ist auf der Homepage eine "FAQ- Liste" erschienen, die einige Regelunklarheiten beantwortet.

Bald kannst du genau nachlesen, wie das Spiel im Test abgeschnitten hat. Eins kann ich bereits sagen - es ist nicht das schlechteste Spiel vom Hans im Glück Verlag ;)

Und es wurde natürlich auch wieder, wie soll es anders sein, "Splendor" gespielt. Auch in einer Runde mit vier Personen macht dieses Spiel sehr viel Spaß, da es wirklich schnell und kurz mal gespielt werden kann. Den Mitspielern, die "Splendor" erstmalig gespielt haben, gefiel dieses Spiel ebenfalls  sehr gut.


Ich habe mich dazu entschieden, "Splendor" in die Liste meiner Lieblingsspiele aufzunehmen. Ich weiß zwar nicht, wie "Camel Up" (Gewinner Spiel des Jahres 2014) vom Spielgefühl her ist. Es muss jedoch verdammt gut sein, wenn es "Splendor" übertrumpft hat!


20.3-30.03.2015

 

In den vergangenen Tagen wurde sehr oft "Splendor" gespielt. Ein wirklich tolles Spiel und die Spielrunden haben meine positive Bewertung bestätigt. Die Review zu diesem Spiel findest du übrigens hier.

Es kam der Gedanke auf, dass der letzte Spieler in einer Spielrunde mit drei oder vier Personen benachteiligt sein könnte, da er nicht mehr seine gewünschten "Chips" erhält ("Chips" wurden bereits von Mitspielern genommen). Dieser Kritikpunkt hat sich jedoch nicht bestätigt, da dem Spieler, der als letztes in einer Runde dran ist, noch genug Ausweichmöglichkeiten wie z.B. Karten reservieren (einen "Jokerchip" erhalten) oder taktische Umänderungen im Bezug auf den Kauf von anderen Karten zur Verfügung stehen. Sicherlich kann es vorkommen, dass der letzte Spieler seine gewünschten "Chips" nicht erhält, aber genau so gut kann es passieren, dass die Spieler vor ihm Karten kaufen, neue Karten aufgedeckt werden und sich somit plötzlich alternative Optionen ergeben. Es ist auch möglich, dass die sich zwei bzw. drei Spieler auf den Kauf einer ganz bestimmten Karte konzentrieren und das "Schlusslicht" unbeirrt seine beabsichtigten "Chips" erhält und seine Karten kaufen kann. Demnach würde ich nicht sagen, dass sich definitiv ein Vorteil des Startspielers ergibt.

"Splendor" ist ein wirkliches Highlight unter der "leichten Kost" der Spiele und sowohl für Gelegenheitsspieler als auch Vielspieler wirklich interessant. Es lädt unverkennbar zum Wiederspielen ein!

 

Auch das Brettspiel "Die Schlösser des König Ludwig" wurde in der letzten Zeit häufig gespielt. Ich will nicht zu viel verraten bzw. vorwegnehmen, da in einigen Tagen die ausführliche Review erscheint. Generell kann ich sagen, dass es auf der Spielemesse für ca. 45 Euro verkauft wurde und der Preis bei einigen Online Händlern wie z.B. der Spiele Offensive aktuell bei 26,49 Euro liegt. Dieser Preis hat regelrecht dazu eingeladen, "Die Schlösser" des König Ludwig zu kaufen. Ob sich der Kauf gelohnt hat, werdet ihr in den nächsten Tagen erfahren.

 

Und auch "Die Staufer" musste dran glauben ;)

"Die Staufer" ist ein gutes, solides Spiel, das zu empfehlen ist. Ich würde dennoch nicht sagen, dass es sich in die Liste meiner absoluten Lieblingsspiele einreiht. Hin und wieder kann man "Die Staufer" spielen und dann macht es auch Spaß. Ich kann mir jetzt aber nicht vorstellen, dieses Spiel sehr oft in kurzen Zeitabständen zu spielen, da es sonst vermutlich seinen Reiz verlieren würde.

Dennoch ist "Die Staufer" ein wirklich gutes Spiel und weiterhin empfehlenswert.



11-13.03.2015


In den letzen Tagen wurde mehrmals "Splendor" von Marc Andre und mal wieder "AquaSphere" von Stefan Feld gespielt. 

Es hat sich bestätigt, dass "Splendor" wirklich Spaß macht und immer wieder in eine Spielrunde integriert werden kann. Alles in allem ist es ein "kleineres" Spiel, das für sowohl für Gelegenheitsspieler als auch für Vielspieler geeignet ist und auch einen Wiederspielreiz mit sich bringt.



Was soll ich noch zu "AquaSphere" sagen? Ein sehr gutes Spiel, was da Herr Feld konzipiert hat. Allerdings ist es ein wirkliches "Schwergewicht" und richtet sich demnach an Vielspieler und erfahrene Gelegenheitsspieler. Die Spielrunde zeigte, dass Spieler, die dieses Spiel zum ersten Mal gespielt haben, mindestens eine komplette erste Partie brauchen, um die Zusammenhänge der unterschiedlichen Mechanismen zu verstehen. Demnach ist die Siegchance gegen erfahrene Spieler sehr gering und es dauert schon seine Zeit, bis sich ein wirklich faires Spiel entwickeln kann. Dennoch hat das Spiel sehr viel Spaß gemacht und gefiel auch "AquaSphere-Neulingen" wirklich gut.


09.03.2015

 

Heute habe ich erstmalig das Spiel "Splendor" von Marc Andre gespielt, welches zum Spiel des Jahres 2014 nominiert wurde. Man muss auch mal Spiele besitzen, die nicht 2 Stunden oder länger dauern :). Ich muss sagen, dass mir das Spiel ganz gut gefallen hat. Ein besonderes Highlight sind natürlich, welch Überraschung, die Pokerchips, die das Spiel ungemein aufwerten und wirklich super in das Spiel integriert wurden. "Splendor" spielt sich ganz locker in ca. 20 - 30 Minuten durch und ist zum Ausklingen eines Spieleabends wirklich gut geeignet. In den nächsten Tagen werde ich bestimmt erneut zu den Pokerchips greifen und mit diesen "rumklappern"...


24.02. - 25.02.2015

Ich, als jemand, der Herr Felds Spiele wirklich gut findet, habe heute erstmalig das etwas ältere Spiel "Macao" von ihm gespielt. Naja... das Spiel war ganz o.k. Ich fand es nicht wirklich gut, soweit ich das im Rahmen der ersten Partie sagen kann. Ich würde es nicht unbedingt nochmals spielen wollen. Die Illustrationen fand ich wirklich einfallslos. Jeder spielt für sich selbst, was das Spiel sehr zäh und langatmig macht. Das erste Feld- Spiel, das mir nicht so gut gefallen hat. Neeeeeiiiiiinnnn! :)

Vielleicht sollte ich es doch noch einmal spielen...? :) Dann doch lieber mal "La Isla" austesten, oder?

Bei "Die Burgen von Burgund" spielt zwar auch jeder für sich selbst auf seinem Tableau, dennoch fand ich dieses Spiel weder zäh noch langatmig. Das Spielgefühl war ein völlig anderes und um Welten besser!

Quelle: Ludonauten.de

Des Weiteren habe ich meine zweite Partie "Five Tribes" gespielt. Dieses Spiel hat mir jetzt schon besser gefallen, wobei ich es auch schon in der ersten Partie gelungen fand. Mit der zweiten Runde kam dann auch der bessere Überblick über die einzelnen Spielelemente und Strategien, um Siegpunkte zu generieren. Die Wartezeiten waren auch ganz erträglich und nicht so schlimm, wie die Kritiker dieses Spiels behaupten.

Bevor ich es vergesse, möchte ich noch meine Gratulationen aussprechen! Denn wie ihr wahrscheinlich bereits mitbekommen habt, gewann "Five Tribes" von Bruno Cathala sowohl den ersten Platz in der Kategorie "Strategy Game", den zweiten Platz in der Kategorie "Innovative" als auch den zweiten Platz in der Kategorie "Board Game of the Year" beim "Golden Geek" 2014. Nicht schlecht, Herr Specht!

Aber Freunde, der derzeitige Preis von 45 Euro ist dennoch überhaupt nicht angemessen und kaum nachvollziehbar. Dennoch bin ich auf weitere Partien gespannt.

 

Die vollständige Liste gibts auf: Brettspielbox

Quelle: Days of Wonder Online

Quelle: dicetower


22.02. - 23.02.2015

 

"AquaSphere" von Stefan Feld: In den letzen Tagen wurde eines meiner persönlichen Highlights aus Essen mehrmals gespielt und ich muss echt sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Dieses Spiel gliedert sich definitiv neben "Die Burgen von Burgund" und "Bora Bora" in meine Top 3 Brettspiele von Feld ein und hat schon direkt einen Platz in meine Liste der favorisierten Spiele erhalten.

Es ist definitiv kein leichtes Spiel und richtet sich eher an Vielspieler. Mal wieder typisch Stefan Feld! "AquaSphere" ist ein anspruchsvolles Spiel, dass auch wirklich nur einmal am Tag gespielt werden kann, da es schon eine gewisse Arbeit und Konzentration fordert.

Obwohl "Fungi" zum Ausklingen des Spieleabends noch gehen würde;).

 

  

Böse Zungen behaupten, die Spiele von Stefan Feld seien mehr Arbeit als Spielspaß. Ich finde, dass gerade der hohe Anspruch den Spielspaß ausmacht.

Noch ein kleiner Tipp: Wenn ihr schon müde und ausgelaugt von der Arbeit oder Uni nach Hause kommt, dann guckt lieber "Breaking Bad" anstatt dieses Spiel auszupacken, da ihr schon wirklich konzentriert spielen müsst :)

 

In den nächsten Tagen wird dann auch die Review zu diesem Spiel online gestellt.



15.02. - 18.02.2015

 

In den letzten Tagen wurde kräftig gespielt:

 

Nach der Review kam "Rokoko" noch drei Mal auf den Tisch. Jetzt hat es sich vorerst aber ausgeschneidert :)... Gespielt wurde das Spiel in einer Besetzung von vier Personen, die recht schnell in das Spiel fanden (ca. zwei Stunden Spielzeit). Auch sie fanden das Spiel ganz o.k., aber nicht herausragend und stimmten den genannten Argumenten in der Review zu, dass man doch im Endeffekt in seinen strategischen Möglichkeiten beschränkt ist und jeder Spieler regelrecht dazu gedrängt wird, Kleider zu schneidern oder Ausstattungen zu finanzieren.

Zwar kann man auf die Endkarten (Level 6 Karten) spekulieren und z.B. möglichst viel Garn bzw. Spitze generieren und diese Rohstoffe am Ende des Spiels in Siegpunkte tauschen, jedoch bleibt meist ungewiss, ob man diese Karte zum gewünschten Zeitpunkt überhaupt kaufen kann.

Weiterhin wird diese "Karten-Strategie" kaum funktionieren, wenn man weder Kleider schneidert noch Ausstattungen finanziert, da man zum einen kein Geld erhält, mit welchem man Garn bzw. Spitze erwirbt und zum anderen das Defizit an Siegpunkten nicht ausgleichen kann, die man in der Wertung durch nicht vorhandene Kleider verliert. Von daher ist die "Karten-Strategie" nicht als eigene wirkliche Strategie zu zählen. Ich würde sie eher als Ergänzung zu einer primären Strategie sehen wie z.B. dem Schneidern von Kleidern, was wiederum unterstreicht, dass eine strategische Vielfalt im Spiel nicht existiert und sich alles auf das Schneidern bzw. Ausstatten konzentriert.

Ich bleibe dabei: Rokoko ist ein solides Spiel, das man mal hin und wieder spielen kann, da der Wiederspielreiz nicht sehr hoch ist. Wenn man es spielt, macht das Spiel Spaß und ist auch nicht langweilig. Dennoch finde ich es gerecht, dass "Istanbul" das Rennen um das "Kennerspiel" für sich gewonnen hat!

 

Endlich wurde mal die Erweiterung "Sternenschild" zum kooperativen Brettspiel "Die Legenden von Andor" angespielt. Ich dachte schon, dass ich nie mehr dazu kommen werde, diese Erweiterung zu spielen, zumal sie schon mittlerweile seit sechs Monaten im Schrank lag. Aber nun kam der große Tag, an welchem die Legende aufgebaut, gespielt und besiegt wurde ;)

"Das Sternenschild" ist eine sehr gute Erweiterung und für jeden Andori wirklich empfehlenswert! Sie besteht zwar nur aus einer Legende, jedoch sind extrem viele Karten vorhanden, die in jeder Partie einen individuellen Verlauf strukturieren, da man aus einer Reihe unterschiedlicher Karten eine auswählen kann, wie z.B. Gegnerkarten etc.

Nur der zeitintensive Aufbau und Abbau von gefühlt 100000 Figuren bzw. Plättchen nervt immer und nervt noch mehr, wenn man verloren hat. Aber das kennt ihr ja bestimmt auch...

 

"Die Legenden von Andor" ist ein Spiel, in dem man während der Partie ein Gefühlschaos erlebt. Von immenser Frustration ("Ich schmeiße jetzt gleich das Spiel aus dem Fenster") bis hin zur spielerischen Glückseligkeit ("Yeah, wir haben die Legende gewonnen") sind alle emotionalen Zustände vertreten. Aber gerade das macht doch ein gutes Spiel aus, oder? ;)

 

"Five Tribes" habe ich heute erstmalig angespielt und war davor wirklich gespannt drauf, wie es sich spielen lässt. Ihr wisst ja, dass ein extremer "Hype" rund um dieses Brettspiel aufgebaut wurde. Überall hörte man nur noch "Five Tribes" hier und "Five Tribes" dort.

Dementsprechend waren meine Erwartungen schon etwas höher und ich denke, dass diese im Rahmen einer ersten Partie erfüllt wurden. Mein allererster Eindruck war, dass ich den Mechanismus sehr interessant fand und die Partie einfach Spaß gemacht hat. Ob es dem "Hype" gerecht wird, kann ich nach dem ersten Spiel noch nicht sagen. Was ich sagen kann ist, dass viele Spieler in Foren darüber berichteten, dass die "Überlegungszeit" das Spiel regelrecht unspielbar mache. Ich habe es nicht so empfunden.

Durch die unzähligen "Meeples" und Effekte etc. wurde ich anfänglich überrumpelt und konnte noch nicht das Maximum aus meinen Spielzügen gewinnen, was sich leider in dem Endstand widerspiegelte ;).

Dementsprechend möchte ich das Spiel auf jeden Fall in absehbarer Zeit erneut spielen, was übrigens kein schlechtes Zeichen in puncto Wiederspielreiz ist.

 

Weitere Eindrücke werden sicherlich folgen und eventuell erscheint auch bald eine Review. Wer weiß...

 

Quelle: Amazon


11.02.2015

 

Heute kam mal wieder "Istanbul" auf den Tisch. Ein wirklich gutes Spiel, aber es reizt mich nicht mehr so stark wie früher, es zu spielen. Um so mehr freue ich mich auf die bald erscheinende Erweiterung. Ich denke, dass diese dann wieder neue strategische Möglichkeiten und somit einen neuen Impuls ins Spiel bringen wird.

Außerdem habe ich zum ersten Mal "Trajan" von Stefan Feld gespielt. Nur noch "Rialto" muss ich mal anspielen, wobei mich die Illustration extrem abschreckt. Trajan hat mir gefallen, wobei der Mankala- Mechanismus hervorzuheben ist, den ich von dem Spiel "Raumstation Theseus" kenne (müsste ich übrigens in nächster Zeit auch mal rezensieren).  "Trajan" ist eben ein typisches "Feld-Spiel", da es sehr viele unterschiedliche Wege zum Generieren von Siegpunkten gibt. Man muss es auf jeden Fall oft spielen, um sich wirklich eine Meinung bilden zu können. Auf Anhieb fand ich das Spiel gut, aber auch nicht überragend bzw. außergewöhnlich. Mal schauen...


09.02.2015

 

Das zweite mal Nations gespielt!

Diesmal hat es mir schon viel besser gefallen, da ich jetzt langsam ins Spiel finde und einen Überblick erhalten habe, welche Karten überhaupt vorhanden sind. Das ist auf jeden Fall wichtig zu wissen.

Aber eigentlich hat das Spiel recht wenig mit einem klassischen Zivilisationsspiel zu tun. Bei mir auf dem Tableau steht zwar Ägypten, aber das hätte man auch gut weglassen können. Naja, ich habe das Gefühl einer ägyptischen Zivilisation künstlich erzeugt, indem ich versucht habe ägyptische Weltwunder zu bauen und ägyptische Berater einzustellen :). 

 


07.02.2015 

Heute die erste Partie "Nations" zu Ende gespielt. Es hat mich jetzt noch nicht 100 % überzeugt. Mal schauen, was die nächsten Spielrunden so bringen. Die Kartentexte sind etwas unklar - eine FAQ ist deshalb Pflicht, wobei diese auch nicht alle Fragen abgedeckt hat. Ich vermute, dass man "Nations" mehrmals spielen muss, damit man wirklich ein Urteil fällen kann. Eins ist klar: Man sollte sich nicht scheuen, viel hin und her zu rechnen ;)