07.02.17

5 Fragen zu "Die Gärten von Versailles" von Günter Burkhardt

 

Hallo Herr Burkhardt, schön, dass Sie sich Zeit für das Interview nehmen.

 

1) In Kürze erscheint Ihr Spiel "Die Gärten von Versailles". Um was geht es in diesem Spiel und an welche Zielgruppe richtet es sich?

 

Die Gärten von Versailles ist ein Familienspiel im besten Sinne. Es geht darum, durch die richtige Auswahl seiner Handkarten an passende Legeplättchen zu kommen, um möglichst wertvolle Gärten auszulegen.

2) Diesmal haben Sie ein Spiel gemeinsam mit einer Co-Autorin (Lena Burkhardt) entwickelt. Wer hat denn welchen Bereich der Entwicklung übernommen und wie haben Sie sich gegenseitig ergänzt?

 

Lena ist meine Tochter und meine eifrigste Testerin seit vielen Jahren. Beim Testen einer Vorversion des Spieles, hatte sie die entscheidende Idee, was sinnvollerweise auf den Plättchen zu sein hat. Damit wurde der Auswahlmechanismus ideal ergänzt und das Spiel damit auf eine neue Ebene gehoben.

 

3) Ihr Spiel "Ulm" kam letztes Jahr gut bei der Community an. Ist "Die Gärten von Versailles" vom Schwierigkeitsgrad eher auf einer selben Ebene, oder inwiefern sind hier Unterschiede auszumachen?

 

"Ulm" befindet sich gewissermaßen am anderen Ende der Skala. Während "Die Gärten von Versailles" mit kurzen Regeln und weniger Spieldauer sich an Familien mit Kindern richtet, ist "Ulm" eher ein Spielerspiel, für das Familien schon eine Menge Spielerfahrung mitbringen müssen.

 

 

4) Wie kam es eigentlich zu der Thematik? War evtl. ein Besuch in den Gärten von Versailles für Sie die Inspiration? :)

 

Das ursprüngliche Thema war Costa Rica, denn dort war meine Tochter nach ihrem Abitur vor ein paar Monaten. Der Verlag wollte aber keine Landschaftsplättchen, da es schon viele Legespiele mit solchen Plättchen gibt. Mit den Gärten haben wir jetzt ein schönes Thema gefunden, das sehr gut zum Spiel passt. Der ursprüngliche Tukan wird jetzt durch einen netten König ersetzt.

 

5) Letztes Jahr das Spiel "Ulm" und dieses Jahr "Die Gärten von Versailles". Ein Spiel braucht ja auch Entwicklungszeit. Entwickeln Sie parallel unterschiedliche Spiele, sodass in kurzer Zeit mehrere Spiele von Ihnen auf den Markt kommen können, oder wie gehen Sie bei der Entwicklung genau vor?

 

Ich entwickle immer mehrere Spiele parallel. Das Zusammentreffen von mehreren Spielen liegt aber auch daran, dass die Spiele unterschiedlich lang bei den Verlagen sind, bis sie veröffentlicht werden.

 

Vielen Dank für das Interview!