15.10.19

5 FRAGEN ZU "Crystal Palace" von Carsten Lauber

 

Hallo Carsten,

bald erscheint dein Spiel "Crystal Palace" beim Verlag "Feuerland Spiele".

 

1) Erzähl doch mal unseren LeserInnen, um was es in diesem Spiel geht?

 

Wir repräsentieren ein Land, welches sich auf die erste Weltausstellung 1851 in London vorbereitet. Wir fahren nun nach London mit ein bisschen Geld, wenigen Ressourcen und wollen das Ansehen des Landes nach vorne bringen. Sei es durch Hilfe von Persönlichkeiten, die sich in London Aufhalten oder von Patenten die man im Patentamt erwirbt und dann sogar der Welt präsentiert. Im Grunde bedeutet es: „Gut geschmiert ist halb gewonnen“. Die Länder (Spieler), die am meisten zahlen, bekommen ihre Informationen als erstes. Das alles wurde thematisch mit der "Steampunkwelt" vermischt , so das die Erfindungen und Persönlichkeiten, teils real wie auch ausgedacht worden sind.

 

 

2) Du hast noch nicht so viele Spiele veröffentlicht. Wie fühlt es sich an, bei einem so relevanten Verlag in kurzer Zeit sein Spiel zu veröffentlichen?

 

Hehe....kurzer Zeit?! :) Es hat schon 5 Jahre gedauert, bis das Spiel jetzt bei "Feuerland" veröffentlicht wurde. Ich hab irgendwann über ein Lebensziel nachgedacht. Was kann und will ich schaffen bzw. mal gesehen haben. Eines dieser Dinge, die ich machen wollte, war etwas für die „Ewigkeit“ zu schaffen. Das einzige, was ich da machen konnte, war ein Brettspiel zu erfinden oder Massenmörder zu werden. Letzeres schloss ich aus! Dieser Traum, ein Lebensziel zu erfüllen, spiegelt das wieder, was ich im Moment fühle. "Feuerland" als Verlag gewählt zu haben, war absolut super. Es sind, auch wenn sich in der heutigen Zeit alles um Profit dreht, super nette Menschen in diesem Verlag.

 

3) Wie ist der Kontakt zwischen dir und "Feuerland Spiele" entstanden?

 

Der Kontakt wurde über Uwe Rosenberg hergestellt. Uwe hat auch das Spiel lange Begleitet. Dafür danke ich ihm sehr. Das wird nicht vergessen!

Der Werdegang ist folgender in Stichworten:

2011 – 2013 mit dem Namen "AI.Lab" erfunden, Hippodice 7ter Platz, auf der Spiel 2014 am Hippodice Stand: David Stennet von Playford Games hat Interesse, Uwe Rosenberg wird 2ter Interessent. Später entschieden in Absprache mit David, das Uwe das Spiel begleitet. Spielreiz eingestellt, Thema gewählt: "Erfurter Blau", "Feuerland" als Verlagswahl wurde angenommen. Thema Umstellung auf "London1851" Weltausstellung mit endgültigem Namen „Crystal Palace“.

 

4) Das Spiel basiert auf einem Würfelmechanismus. Wieso hast du dich gerade für diesen Mechanismus entschieden?

 

Den Würfelmechanismus hatte ich mir 2011 für meinen Prototyp "AI.Lab" ausgedacht. Damals wollte ich zwar ein Spiel entwerfen, hab aber nie an eine Veröffentlichung oder so gedacht. Dieser Würfelmechanismus ist heute noch genau so unverändert in "Crystal Palace" vorhanden. Dieser Mechanismus der freien Wahl, wie stark ein "Worker" sein darf, beinhaltet gleichzeitig, dass es ein "Ressourcen-Management-Spiel" sein muss. Das nur begrenzte Aktionen vergeben werden, erhöht die Spannung. "Worker-Placement", Würfel benutzen und nicht würfeln sind für mich coole Sachen in einem Brettspiel.

 

5) Wie würdest du das Spiel mit 3 Wörtern beschreiben?

 

Weltausstellung, Workerplacement, Schach (bitte nicht lachen)